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MASHA DIMITRIEVA
STATIONEN..
"...ist
eine glänzende Pianistin, die eine
ausgeprägte und anziehende Individualität
ausstrahlt. Sie ist eine suchende und
seriöse Musikerin voller schöpferischer
Unrast...“; so beurteilt M.A, Fjödorowa,
Professorin am Tschaikowski-Konservatorium
in Moskau, die in Simferopol auf der
Halbinsel Krim geborene Solistin.
Masha Dimitrieva wird als Tochter eines Violinvirtuosen und einer Pianistin in Simferopol auf der Krim geboren. Im Alter von sechs Jahren erhält
sie ihren ersten Klavierunterricht. Schon
bald darauf wird ihr
außergewöhnliches Talent erkennbar. Mit neun
Jahren tritt sie in ersten öffentlichen
Konzerten in ihrer Heimatstadt auf. Im Alter
von 15 Jahren geht Masha Dimitrieva nach Moskau und studiert
zunächst an der Moskauer
Musikfachhochschule. Aufgrund Ihrer
Leistungen wird sie wenig
später vom legendären Tschaikowski-Konservatorium
aufgenommen, an dem sie in Pavel Messner und Margarita Fjodorowa
ideale Lehrer und Förderer findet. Im Laufe
des Studiums tritt sie regelmäßig als
Solistin in verschiedenen Städten der
damaligen Sowjetunion auf.
Nach dem
Abschluss des Moskauer Konservatoriums mit
Auszeichnung kommt Masha Dimitrieva mit
Mitte zwanzig nach Deutschland, wo sie in der
Meisterklasse von Prof. David Wilde
(England) an der Hochschule für Musik und
Theater in Hannover mit Solistendiplom
absolviert. Zudem absolvierte sie
Meisterkurse bei Murray Perahia.
1993 ist Masha Dimitrieva Preisträgerin beim Maria-Canals-Wettbewerb in Barcelona.
Wesentlichen Einfluss auf ihre weitere
künstlerische Entwicklung nimmt Prof. Conrad
Hansen (Deutschland), der berühmte Pianist
und Schüler Edwin Fischers, mit dem sie drei
Jahre intensiv zusammenarbeitet.
Ein
Soloauftritt in Seattle 1993 wird zum ersten,
großen Erfolg. Ihr Können begeistert nicht
nur das Publikum, sondern vor allem etliche
Chefdirigenten, wie
Bramwell Tovey (Canada), Professor
Klauspeter Seibel (USA), Sergiu Comissiona
(Canada), Werner Andreas Albert (Deutschland).
Eine erste CD-Produktion folgt hieraus.
Einladungen zu Auftritten mit
dem Louisiana Philharmonic Orchestra (New
Orleans, USA); dem Winnipeg Symphony
Orchestra (Winnipeg, Canada) und dem
Vancouver Symphonie Orchester (Vancouver,
Canada) sowie eine rege Konzerttätigkeit
resultieren daraus.
Im
Anschluss an ihre nordamerikanische Karriere
fokussiert sie ihren Arbeitsschwerpunkt auf
Deutschland. Es folgen Konzerte mit den
Bamberger Symphonikern, den Hamburger
Symphonikern, Baden-Badener Philharmonikern,
Kieler Philharmonikern und Münchner
Symphonikern sowie diverse Radio und
TV-Produktionen mit dem NDR, SWR und BR.
Ihre
internationalen Beziehungen hält sie mit
Hörfunkproduktionen aufrecht, z.B. mit Radio
King (USA) oder Radio Opole (Polen).
Im Jahr
2000 lernt sie den amerikanischen
Komponisten, Weltenbummler und Preisträger
Gordon Sherwood kennen. Beeindruckt von
ihrem Können und begeistert von Ihrer
musikalischen Ausdruckskraft und
Interpretationsstärke schreibt und widmet
dieser ihr ein Klavierkonzert. Die
erfolgreiche Aufführung fand 2004 in
Deutschland statt. In 2006 bringt sie
weitere Soloklavierwerke des Komponisten in
München zur Uraufführung.
Ende 2006
verlegt sie ihren Wohnsitz nach Wien.
Anlässlich des 250-igsten Geburtstag des Komponisten
Ignaz F. Pleyel wird in 2008 eine CD
veröffentlicht.
Masha
Dimitrieva zählt zu den gefragten
Solistinnen der etablierten, jungen Pianistengeneration. Sie ist zu hören auf
den CD`s:
-
1993
F. Chopin und J.
Brahms - Klavierwerke (Seattle, USA)
-
1999
F. Liszt - Klavierwerke (Bayerischer
Rundfunk, München / pro Arte)
-
2003
„Tänzerische Rhythmen“ -
Klavierwerke von George Gershwin, Scott
Joplin, Gordon Sherwood, Ernesto Nazareth (Bayerischer
Rundfunk,
München)
-
2004
Gordon Sherwood - Klavierkonzert,
symphonische Werke des
zeitge-
nössischen, amerikanischen Komponisten
(Bayerischer Rundfunk / cpo, München)
-
2008
Ignaz J. Pleyel - Klavierwerke
(IPG -
Internationale Pleyel-Gesellschaft / Gramola, Wien)
Aufgenommen auf dem Original-Pleyelflügel von
1831 des Pleyel-
Museums, Ruppersthal, Österreich
-
2009
Ignaz J. Pleyel - Klavierkonzerte d-Moll
und C-Dur (Ersteinspielung)
(IPG -
Internationale Pleyel-Gesellschaft / Ars
Produktion)
-
2009
Nikolai Mjaskowski - Klavierwerke
(Bayerischer Rundfunk, Edition Zeitklang / Master
Arts)
-
2010
In Vorbereitung:
Camille Pleyel - Klavierwerke
(IPG - Internationale Pleyel-Gesellschaft /
Gramola, Wien)
Masha Dimitrieva gilt als
interessante, vielseitige und
experimentierfreudige Künstlerin mit
hervorragender Bühnenpräsenz. Ihre
Interpretationen sind von russischen
und westeuropäischen kulturellen
Fassungen bestimmt. Ihre technische
Perfektion ist immer Mittel zum
Zweck des musikalischen Inhalts.
Eine starke Persönlichkeit mit
"phänomenaler Bühnenausstrahlung"
(Professor Hansen), wie auch präzise
gedankliche Arbeit und ein
dezidierter Formwille bestimmen ihre
künstlerische Stärke.
Ihre
künstlerischen Schwerpunkte liegen
zwischen Klassik, Romantik und
Moderne.
Ihr breites Solorepertoire und
Bühnenerfahrung erlauben ihr, neben
Soloabenden mit klassischen
Programmen auch ungewöhnliche, durch
Masha Dimitrieva moderierte
Soloprogramme zu präsentieren.
Themen sind z.B. "Tänzerische
Rhythmen in der Klaviermusik von
Bach bis Sherwood",
"Komponisten-Klaviervirtuosen des
19. Jahrhundert" oder "G. Rossini
und seine musikalischen Freunde".
Ein breites
Spektrum von Klavierkonzerten mit
Orchester sowie ein großes
Kammermusikrepertoire sind
Hauptmerkmale dieser ungewöhnlichen
Künstlerin.
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